Jahresbericht 2010
Seit 1997 dient unsere Institution der Arbeitsintegration von Personen die
Sozialhilfe beziehen. Wir bieten den Klienten eine Tages-Struktur und
fordern von ihnen ein Engagement bei der Stellensuche, bei internen Arbeiten
und externen Aufträgen. Missachtungen dieser Kooperationsregeln haben
Kürzungen in der Sozialhilfe zur Folge.
Sichtbare Arbeits-Einsätze sind zum Beispiel die Sauberkeits-Patrouille im
Dorf oder die Mithilfe bei der Pflege verschiedener öffentlicher Grünanlagen und
Brunnen. Durch unseren täglichen Kontakt mit den Klienten sind wir eine
praxisnahe Abklärungsstelle für das Sozialamt und die Sozialbehörde. Das
ASF unterstützt die Sozialämter bei der gesetzlichen Integrationspflicht.
Verstärkt kümmern wir uns um die Kooperation mit dem Gewerbe. Unser Ziel:
Arbeitgeber und Arbeitsuchende näher zusammenbringen.
Jährlich betreuen wir rund 70 von den Sozialämtern zugewiesene
Programmteilnehmer, die Hälft davon Schweizer. Die KlientInnen stammen
mehrheitlich aus Pfäffikon und zu einem kleineren Teil aus anderen
Gemeinden der Region, von Effretikon über das Tösstal bis Rüti.
Etwa ein Drittel der Programmteilnehmer mit
beruflichem Integrationsauftrag gelangen wieder zu einer Anstellung im
ersten Arbeitsmarkt. Dadurch ergeben sich Einsparungen in der wirtschaftlichen
Sozialhilfe. Auch bei denjenigen Klienten, die noch keinen Job gefunden haben,
sind häufig postive Wirkungen auf die psychische und physische
Gesundheit feststellbar.